Mo–Fr 9–18 & Sa 9–12
Erreichbar: Mo–Fr 8–18 & Sa 8–12
Wenn du zum ersten Mal von Wim Hof hörst, klingt seine Geschichte fast wie ein Märchen – nur mit Gänsehaut. Der Niederländer, Jahrgang 1959, ist heute als der „Iceman“ bekannt. Warum? Weil er Dinge tut, die für die meisten Menschen unvorstellbar sind:
Doch Wim Hof hat nicht einfach nur einen Rekord-Fetisch. Seine Reise begann aus persönlichem Schmerz: Nach dem tragischen Tod seiner Frau, die an einer psychischen Erkrankung litt, stürzte Hof in eine tiefe Lebenskrise. In seiner Verzweiflung suchte er die Natur – und fand die Kälte.
Was zuerst wie ein Fluchtversuch wirkte, wurde zum Lebensprinzip. Er entdeckte, dass kontrollierte Kälteeinwirkung nicht nur den Körper abhärtet, sondern auch mentale Stärke und emotionale Klarheit bringt.


Die WHM basiert auf drei Säulen:
1. Atemtechnik
Tiefe, kontrollierte Atemzüge im Wechsel mit Atemanhalten helfen dabei, Sauerstoff besser aufzunehmen, den pH-Wert zu regulieren und das Nervensystem zu beeinflussen. Viele berichten von einem regelrechten „High“-Gefühl danach – ganz legal.
2. Kältetherapie (z. B. Eisbaden)
Durch regelmäßige Kälteexposition (wie z. B. kalte Duschen oder Eisbäder) soll der Körper lernen, besser mit Stress umzugehen, das Immunsystem stärken und die Durchblutung fördern.
3. Mentale Fokussierung
Ohne Willenskraft geht’s nicht. Die Methode trainiert, im Moment zu bleiben, den Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern ihn bewusst zu beobachten und zu akzeptieren.
Zusammen soll das zu einem stärkeren, gesünderen und klareren Selbst führen.

Eisbaden ist sozusagen das Herzstück der WHM. Es ist der direkteste Weg, den Körper in einen extremen, aber kontrollierten Stresszustand zu bringen – und dann zu beobachten, wie du reagierst.
Was beim Eisbaden passiert:
Wer regelmäßig in Eis oder eiskaltem Wasser badet, berichtet von einem echten „Reset“ für Körper und Geist.
Die Wim Hof Methode hat in den letzten Jahren auch wissenschaftlich Interesse geweckt. Forscher der Radboud Universität in den Niederlanden fanden heraus, dass Teilnehmer der WHM:
Weitere mögliche Vorteile laut Studien und Erfahrungsberichten:
Aber: Die Methode ist kein Wundermittel. Jeder Körper reagiert anders – und Eisbaden sollte mit Vorsicht und nicht leichtsinnig ausprobiert werden.

Unsere Reise zu Wim Hof begann eigentlich ganz unspektakulär – über einen Podcast.
Mein Partner Franz und ich beschäftigten uns damals intensiv mit dem Thema innere Ruhe und suchten nach Wegen, wie wir Körper und Geist besser in Balance bringen konnten.
Irgendwann stieß Franz auf eine Episode über den „Iceman“ und war sofort fasziniert.
Neugierig geworden, haben wir angefangen, mehr über Wim Hof zu lesen und zu hören. Aber das erste richtige Erlebnis kam überraschend – im Urlaub in Kroatien.
Wir saßen am Meer, die Sonne ging langsam unter, als Franz mich plötzlich fragte: „Willst du mal mit mir atmen?“ Ich war skeptisch, aber dachte mir: Warum eigentlich nicht?
Also saßen wir am Tisch, er erklärte mir Schritt für Schritt die Atemtechnik, führte mich durch die ersten Runden – und dann passierte etwas, womit ich niemals gerechnet hätte:
Mir wurde schwindelig, mein ganzer Körper begann zu kribbeln, gleichzeitig fühlte ich mich voller Energie und irgendwie schwerelos. Ein völlig neues Gefühl, fast wie ein Schock für Körper und Geist – aber positiv, kraftvoll, elektrisierend.
Von diesem Moment an waren wir angefixt. Jeden Tag am Meer haben wir gemeinsam geatmet – es war wie ein kleines Ritual, das uns unglaublich viel Energie und Klarheit schenkte. Zurück in Wien machten wir weiter, und Franz vertiefte sich noch intensiver: Er absolvierte sogar den Fundamentalkurs von Wim Hof. Begeistert erzählte er auch unseren Freunden davon, und schnell wollten alle mitmachen.
So kamen wir schließlich auch zum Eisbaden. Anfangs über die klassischen kalten Duschen (die mir ehrlich gesagt schwerer fallen als das Eisbaden selbst 😅), später dann direkt ins Eiswasser. Für mich war es immer wieder eine Überwindung, aber auch ein großartiges Gefühl danach – leicht, wach und voller Power.
Und das Schönste: Aus dieser gemeinsamen Erfahrung entstand nicht nur eine neue Routine in unserem Alltag, sondern auch eine Inspiration für unser Business, den FinA Wellness Store. Wim Hof, seine Atemtechnik und das Eisbaden haben uns auf diesem Weg begleitet – und tun es bis heute.
Mit der Zeit entwickelte es sich sogar zu einer Art Spiel: Überall, wo wir unterwegs waren, haben wir Ausschau gehalten nach Möglichkeiten zu atmen. Ob am Strand, auf einem Ausflug oder einfach zwischendurch – sobald sich die Gelegenheit bot, haben wir die Atemtechnik praktiziert. Das hat nicht nur unsere Reisen bereichert, sondern uns auch immer wieder aufs Neue daran erinnert, wie kraftvoll und einfach die Methode ist.

Falls du jetzt Bock auf Eisbaden bekommen hast – hier ein paar wichtige Tipps, um sicher loszulegen:
Nicht, wenn du es richtig machst. Wichtig ist, dich langsam zu steigern, deinen Körper zu beobachten und niemals zu übertreiben.
Ja! Die Atemtechnik allein hat viele positive Effekte – Kälte ist ein optionales, aber wirkungsvolles Extra.
Ein- bis dreimal pro Woche reicht für viele. Wichtig ist Regelmäßigkeit, nicht Extremismus.
Nichts – oder Badekleidung. Wichtig ist, danach trockene, warme Kleidung parat zu haben.

Die Wim Hof Methode ist mehr als nur Eisbaden – sie ist ein Werkzeug, das dir zeigt, wie viel Kraft, Kontrolle und Klarheit bereits in dir stecken. Ob du den „Iceman“-Weg selbst gehen willst oder einfach nur neugierig bist: Die Kombination aus Atmung, Kälte und Fokus kann dir helfen, neue Grenzen zu entdecken.
Und wer weiß – vielleicht wird aus dem ersten kalten Schock schon bald dein neues Wohlfühlritual.
Teile ihn gern mit Freunden – oder stell uns deine Fragen unten in den Kommentaren oder per Mail.
Bis bald in deiner eigenen Wellness-Oase! 💙
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